
12. Januar 2010
Niedernberg, 12. Januar 2010 – Die Gries Deco Company (GDC), bekannt durch ihre Handelskette Depot, ist auch im schwierigen Jahr 2009 auf Wachstumskurs geblieben. Das Unternehmen hat den Umsatz um 35 Prozent gesteigert, erfolgreich das Filialnetz ausgebaut, das Angebot um neue Produktlinien erweitert und ein innovatives Ladenkonzept eingeführt. Außerdem gelang die erfolgreiche Expansion in der Schweiz und in Ös¬terreich. „Unsere Kunden finden in unseren Wohnwelten unzählige Anregungen für die eigenen vier Wände“, sagt Christian Gries, Ge¬schäftsführer der GDC. „Immer mehr Menschen haben Spaß am Einrichten und Gestalten und lassen sich von den Ideen bei Depot inspirieren und begeistern.“
Depot als An¬bieter von Wohnacces¬soires, Geschenkartikeln und Kleinmöbeln kommt gut an: Im laufenden Geschäftsjahr wurden 44 neue Filialen und Shop-in-Shops eröffnet. Derzeit sind es insgesamt 150. Außerdem sind viele neue Arbeitsplätze in den Filialen, aber auch in der Zentrale in Niedern¬berg entstanden. Heute beschäftigt die GDC insgesamt etwa 1.900 Mitarbeiter, Ende 2008 wa¬ren es 1.380. Und auch 2010 stehen alle Zeichen auf Wachstum: So gilt es, aktuell rund 370 neu geschaffene Stel¬len zu besetzen. Die rasante Expansion spiegelt sich auch in der Umsatzentwicklung wi¬der: „Es ist uns gelungen, unsere Erlöse von 85 Mio. Euro auf rund 115 Mio. Euro brutto zu steigern – und das trotz Wirtschaftskrise“, so Christian Gries. „Auch im nächsten Jahr wollen wir unser hohes Tempo beibehalten und die Expansion forcieren. Wir sehen noch viele Möglichkeiten, in Deutschland und im europäischen Ausland zu wachsen.“
Rückenwind kommt vom neuen strategischen Investor: Die Schweizer Migros-Gruppe, mit über 80.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 21,6 Mrd. Euro (2008) das größte Han¬delsunternehmen der Schweiz, ist seit Januar 2009 mit 49 Prozent am Unternehmen beteiligt. Ein erstes Ergebnis der Zusammenarbeit ist das neue Handelskonzept Depot-Interio, das die beiden Partner im Herbst in der Schweiz eingeführt haben. Gries: „Ein neues, einzigartiges Einrichtungs¬angebot, das Qualität, Design und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis vereint.“
Zusätzlich zu Deutschland und der Schweiz wurde auch die Expansion in Österreich fortgesetzt: Im Oktober eröffneten die ersten vier eigenen Depot-Shops im Land der Caféhäuser: Dort ko¬ope¬rierte Depot mit einem Shop-in-Shop-System bislang ausschließlich mit der Warenhauskette XXXLutz. 2010 plant das Unternehmen mindestens fünf weitere Filialen an neuen Standorten zu eröffnen, dar¬unter in Salzburg und in Linz. Im Zuge der Expansion werden rund 100 neue Arbeitsplätze in Österreich entstehen. „Österreich ist ein spannender Markt, in dem wir noch einiges bewegen wollen“, so Gries.
Ebenfalls im Herbst öffneten die Depot Flagship-Stores in Hamburg und Stuttgart ihre Pforten: In diesen kam erstmals das neue, innovative Ladenbaukonzept in vollem Umfang zum Ein¬satz. Die GDC setzt dabei noch stärker auf Design und perfekt inszenierte Wohnwelten bei der Präsentation der Einrichtungsideen, Accessoires und Möbel. Die Warenpräsentation wird emoti¬onalisiert. Neue Fußböden und hochwertige Warenträger gehören ebenso dazu wie ein innovati¬ves und ener¬giesparendes Beleuchtungskonzept. „Mit dem neuen Ladenkonzept inszenieren wir unser Ange¬bot so, dass unsere Kunden die Depot-Welt erleben können“, erklärt Gries. „Wir schaffen eine einladende und inspirierende Ladenatmosphäre und eine perfekte Bühne für un¬sere etablierten und neuen Sortimente.“ Als logische Erweiterung des bisherigen Sortiments, bietet Depot künftig auch Lifestyle-Produkte aus den Bereichen Woh¬nen, Küche, Schlafen und Bad an.
Dass der Trend zu Homing und Cocooning auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Nachfrage nach Wohnaccessoires nicht sinken lässt, belegt der GPK/Hausrat-Branchenreport des Marktforschungsinstituts BBE Retail Experts vom Mai 2009. So besteht seitens der Verbraucher zunehmend der Wunsch, zu Möbeln direkt die passenden Wohnaccessoires, Hausratsgegenstände, Küchenhelfer, Produkte für den gedeckten Tisch, Heimtextilien und Teppiche zu kaufen. Darin heißt es: „Der Konsument des 21. Jahrhunderts denkt weniger in Produkten als in Themenwelten und hat sein Kaufverhalten entsprechend verändert.“ Eben diese Entwicklung hat die GDC mit ihren Depot-Shops bereits lange vorausgesehen und ein entsprechendes Angebot erfolgreich etabliert.
Auch in Deutschland gibt es noch immer zahlreiche Regionen, in denen die Präsenz verstärkt werden soll. So ist es geplant, in den nächsten drei Jahren bundesweit bis zu 180 neue Filialen und Shop-in-Shops zu eröffnen. „Die Umsetzung hängt allerdings auch davon ab, ob wir die richtigen Ladenlokale finden“, sagt Fabian Kampa, Expansionsleiter bei der GDC. Für die Depot-Home-Shops, die das komplette Kernsortiment und ein großes Lifestyle- und Möbelsortiment anbieten, werden 800 bis 1.000 Quadratmeter-Läden gesucht. Für Filialen, in denen nur das Kernsorti¬ment verkauft wird, sucht das Expansionsteam 350 bis 500 Quadratmeter und für Shop-in-Shops 250 bis 300 Quadratmeter große Flächen. „Entscheidend ist die Lage. Laufkundschaft ist wichtig für unser Geschäft, darum setzen wir auf 1A-Innenstadtlagen.“ Gries: „Wir begreifen die Wirtschaftskrise als Chance, unsere Marktstellung weiter auszubauen – in Deutschland und im europäischen Ausland.“